Entgiftung – Aber ohne Heilkrise: 
Dafür haben wir aber unsere Helferlein, Vitalstoffe aus Gemüse, Obst und Beeren. 
Entgiftung verläuft nicht immer glimpflich. Viele Menschen berichten von Unwohlsein und vielerlei Beschwerden. Sie erleben eine sog. Heilkrise – wie unangenehme Symptome während der Entgiftung oft genannt werden. Doch muss man tatsächlich leiden, um irgendwann gesund und entgiftet zu sein? Oder sind Heilkrisen nicht viel eher die Nebenwirkung von ungeeigneten, weil viel zu starken Entgiftungsprogrammen? Ist eine Entgiftung vielleicht auch ganz ohne Beschwerden möglich?

Krisen während der Entgiftung

Haben Sie schon einmal entgiftet? Vielleicht verlief alles gut und Sie fühlten sich prima. Vielleicht ging es Ihnen aber auch schlecht. Ihnen war übel und schwindlig und Sie hatten Verdauungsprobleme. Sie mussten erbrechen und sassen mit Durchfall auf der Toilette.
Ihr Kopf schmerzte und Ihr Herz schlug heftig.
Das könnte eine Entgiftungs- oder Heilkrise gewesen sein – so zumindest werden Zustände dieser Art oft erklärt. Die Symptome können kaum spürbar, aber auch sehr einschränkend sein – je nach Entgiftungsprogramm und Verfassung der betreffenden Person.
Ob der Grund für die Symptome nun tatsächlich die ENTgiftung ist oder ob es nicht gar das Gegenteil ist, nämlich eine VERgiftung durch unpassende Zutaten der Entgiftungsprogramme, weiss niemand so recht.
Fakt ist jedoch: Entgiftung MUSS nicht zwangsläufig mit Beschwerden einhergehen. Entgiftung kann auch völlig unbemerkt und angenehm verlaufen.

Was aber geschieht denn nun bei einer Entgiftung im Körper? Was ist es, das zu Übelkeit und Unwohlsein bis hin zu schwerem Krankheitsgefühl führen kann?
Was geschieht bei der „Heilkrise“?

Natürlich sind die folgenden Erläuterungen stark vereinfacht, und in Wirklichkeit verläuft Entgiftung sehr viel komplizierter. Doch würden uns die detaillierten Prozesse beim Verständnis der Angelegenheit nicht wirklich weiter helfen:
Die Leber filtert Gifte aus dem Blut (Medikamente, Chemikalien, Schwermetalle, Toxine aller Art).

Gemeinsam mit der Gallenflüssigkeit gelangen diese Gifte in den oberen Verdauungstrakt (den Dünndarm).
Der Dünndarm jedoch ist der Ort der Nährstoffresorption. Das heisst, hier werden die meisten Nährstoffe aus der Nahrung über die Dünndarmschleimhaut aufgenommen und ins Blut abgegeben.

Gelangen nun Gifte in den Dünndarm, dann können auch diese – genau wie Nährstoffe – über die Dünndarmschleimhaut in den Blutstrom gelangen und zirkulieren nun erneut im Körper. Man spricht hier vom sog. enterohepatischen Kreislauf. Wenn Sie jedoch dafür sorgen, dass in Ihrem Darm bereits bestimmte Ballaststoffe und adsorbierende Substanzen (wie z. B. Flohsamenschalenpulver und Bentonit )warten, dann können die Gifte von diesen aufgesaugt werden und gelangen nicht mehr ins Blut. Sie werden ein für alle Mal mit dem Stuhl ausgeschieden.

Auch Ballaststoffe aus Obst und Gemüse (Pektin, Cellulose) können einen Teil der Gifte aufnehmen und ausleiten.
Sind diese Ballaststoffe jedoch nicht zugegen, was z. B. bei einer reinen Saft-Fastenkur der Fall sein könnte – besonders dann, wenn die Säfte ohne Fruchtfleisch getrunken werden – dann kann es zu starken Entgiftungskrisen kommen. Der Organismus befindet sich in diesem Fall in einer ständigen Rückvergiftung.

Nie ohne Ballaststoffe entgiften!

Entgiften Sie also ohne Ballaststoffe bzw. ohne adsorbierende Stoffe, dann tun Sie im Grunde das Folgende: Sie ziehen durch die entgiftenden Komponenten Ihrer Entgiftungskur sämtliche Gifte und Schwermetalle aus den Zellen, Geweben und Organen.
In der Leber und der Gallenblase werden diese Gifte nun konzentriert.
Diese konzentrierten Gifte gelangen nun früher oder später ALLE AUF EINMAL in den Dünndarm. Es kommt zu gravierenden Vergiftungssymptomen. Eine Entgiftung ohne Ballaststoffe oder adsorbierende Mittel ist also alles andere als empfehlenswert.

Durchfall während der Entgiftung: Gut oder schlecht?

Umso schlimmer ist es, dass es viele Entgiftungsprogramme gibt, die das ausschliessliche Trinken von Wasser und ballaststofffreien Säften empfehlen. Gleichzeitig werden starke Produkte eingenommen, die möglichst viele Gifte aus dem Gewebe mobilisieren.
Abgesehen davon, dass man sich immer besser fühlt, wenn Durchfall nachlässt, sollte man unter Entgiftung sicher nicht verstehen, dass man sich zuerst selbst krank macht, nur um sich anschliessend wieder gut zu fühlen.

Entgiften und Heilen sollte auch anders funktionieren können: Nämlich angenehm und so, dass man gleichzeitig noch seiner Alltagstätigkeit nachgehen kann und nicht etwa krank im Bett liegt. Bedenken Sie überdies, dass der Organismus jeden Tag entgiftet. Unsere Leber und unsere Nieren sind dazu da, täglich zu entgiften. Unser Lymphsystem und unser Darm sind voller Entgiftungsaktivität.

Wie unterstützt man die tägliche Entgiftung des Körpers?

Ganz einfach: Mit der Nahrung und adsorbierenden Ballaststoffen.
Jedes gesunde und naturbelassene Lebensmittel kann als Teil eines Entgiftungsprozesses betrachtet werden, das dem Körper hilft, sanft und kontinuierlich zu entgiften.

Jedes Glas Wasser entgiftet, jedes Stück Stangensellerie entgiftet, jedes Glas Gerstengrassaft entgiftet, jede Portion Spirulina oder Chlorella entgiftet, jede körperliche Bewegung entgiftet, jede Messerspitze Bitterstoffe entgiftet und jeder tiefe entspannte Atemzug entgiftet ebenso. Wenn Sie dann noch Ballaststoffe in Form von Bentonit und Flohsamenschalenpulver integrieren, können sämtliche Gifte im Darm aufgesaugt und ausgeleitet werden. Wie Sie konkret vorgehen, lesen Sie hier: Wie funktioniert eine Darmreinigung?

Natürlich gelingt dies nur mit einer wirklich hochwertigen Ernährung und nicht mit stark verarbeiteten, vitalstoffarmen und Schadstoff belasteten Fertigprodukten. Letztere verstärken hingegen die chronische Vergiftung und Gifteinlagerung im Körper. Sie sorgen für eine Überlastung des Systems und machen erst dann eine tatsächliche, aber dennoch sanfte Entgiftungskur nötig.

Vergessen Sie nie: Entgiftung sollte nicht wehtun!

Wenn Sie während Ihrer Entgiftung sehr leiden, dann könnte etwas an Ihrer Vorgehensweise nicht stimmen! Gehen Sie sanft mit sich und Ihrem Körper um! Einen Kranken quält man nicht zusätzlich. Man tröstet und umsorgt ihn. Und genau das sollten Sie mit sich selbst ebenfalls tun.

Hier konntest Du eine tollen Beitrag von meiner lieben Kollegin Christel von
http://your-balanced-body.de 
lesen.
Vielen Dank dafür!

Herzensgrüße
Deine Michaela